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WM-Luft geschnuppert

(von Thorsten Grützner)

Die Strecke für die zweite Auflage der World Masters, das nach Hamburg im vergangenen Jahr diesmal am 3. Juni im norditalienischen Imola stattfand, hatte es in sich. Austragungsort war der Formel-1-Grand-Prix-Kurs. Insgesamt mussten acht Runden im „Autodromo Enzo e Dino Ferrari“ absolviert werden. Neben zwei langen und schwierigen Anstiegen mussten schnelle Abfahrten gemeistert werden. Die zweite davon endete in einer scharfen Linkskurve.

Iris, Maggie und Cornelia (von links): Insgesamt 16 Mal ging es flott bergab.

Kurz vor dem Rennen hatte die Senioren-Nationalmannschaft noch die offiziellen DRIV-Rennanzüge erhalten.

 

„So etwas lässt sich leider fast nirgends trainieren“, sagt Cornelia, die sich in der zweiten Runde an dieser Stelle aus der Spitzengruppe zurückfallen ließ. Auch die Asphaltqualität überraschte viele Teilnehmer. Cornelia: „Insgesamt war die Strecke sehr rau.“ So erwies sich dann das Rennen auch als äußerst selektiv. Bereits nach kurzer Zeit hatte sich das Feld der Damen, bei dem alle Altersklassen zeitgleich aus einem Block gestartet waren, stark aufgesplittert.

Führungsarbeit für die Teamkolleginnen - bis zum Endspurt nach acht Runden

 

Im Verlauf der zweiten Runde schlossen dann zwei Teamkolleginnen aus der AK 40 – Iris Hanisch und Maggie Morgiel – zu mir auf“, erinnert sich Cornelia. „Besonders im Flachen und an den Anstiegen half ich den beiden dann noch ein wenig und leistete Tempoarbeit.“ Am Ende konnten sich auch die Ergebnisse des Trios sehen lassen: Cornelia belegte in der AK 30 den fünften Platz, Maggie und Iris skateten in ihrer Altersklasse ebenfalls knapp am Treppchen vorbei auf den vierten bzw. fünften Rang.

Geschafft: Iris Hanisch, Maggie Morgiel, Christoph Pawlowski, Cornelia Schaffeld im Ziel.

 

Cornelias Fazit: „Mir hat die Strecke zwar nicht gelegen, es war aber trotzdem ein schönes Erlebnis. Vor allem, weil wir als neue Senioren-Nationalmannschaft an den Start gingen. Das ist gerade bei internationalen Rennen viel motivierender, als sich als Einzelkämpfer im Feld wieder zu finden. Leider waren auch nicht so viele Zuschauer an der Strecke, aber das ist ja stark vom Austragungsort abhängig und kann beim nächsten Mal schon wieder ganz anders sein.“

Insgesamt war die deutsche Mannschaft sehr erfolgreich. Überraschend setzte sie sich am Ende sogar gegen die favorisierte Konkurrenz aus Italien, Frankreich, Österreich und Dänemark durch und gewann die Nationenwertung.

 

Das deutsche Team in Imola

 

Die Ergebnisse der deutschen Damen:

AK 30:

AK 40

AK 50

1. Michaela Heinz-Gerten

2. Stefanie Pipke

3. Nina Mutz

5. Cornelia Schaffeld

1. Isabelle Kessler

4. Margit Morgiel

5. Iris Hanisch

9. Manuela Azzolini

1. Karin Stangl

 

alle Fotos: fuenfroller.de